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Münster 1999 – scientific programme

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O: Oberflächenphysik

O 21: Oxide und Isolatoren/Phasenüberg
änge

O 21.4: Talk

Wednesday, March 24, 1999, 15:15–15:30, S10

Regelmäßige Versetzungsnetzwerke bei epitaktischen MgO Schichten auf fcc(100) Flächen — •Hanno Goldbach, Daniel Erdoes, Kai-Martin Schröder und Joachim Wollschläger — Institut für Festköperphysik Universität Hannover , Appelstr. 2, 30167 Hannover

Es ist bekannt, daß auf Ag(100) Flächen gewachsene MgO Schichten Mosaike aufweisen[1]. Diese werden mit SPA-LEED dadurch nachgewiesen, daß Satelliten, die man in der Nähe der Normalreflexe beobachtet, in Abhängigkeit von der Streubedingung ihre Position ändern.

Eine genauere Untersuchung der Hauptreflexe zeigt zusätzliche Satelliten in der Nähe der spekularen Spitze. Im Gegensatz zu den Mosaikrefexen ändern diese Satelliten ihre Position mit der Streubedingung nicht. Daher müssen die Mosaike in regelmäßigen Abständen auftreten. Wir führen daher die Mosaike an der MgO-Oberfläche auf die Ausbildung regelmäßigen Versetzungsnetzwerkes (Burgersvektor 1/2 ⟨ 110 ⟩) an der Grenzfläche zu Ag(100) zurück, wobei die Versetzunglinien entlang der ⟨ 001 ⟩ Richtung verlaufen. Dadurch wird der Misfit von 2.9% des Systems MgO/Ag(100) ausgeglichen.

Die oben genannten Effekte werden auch auf Pd(100) Flächen beobachtet.

[1] J.Wollschläger, D.Erdös, K.-M.Schröder, Surf. Sci. 402-404 (1998) 272.

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