DPG Phi
Verhandlungen
Verhandlungen
DPG

Dresden 2000 – scientific programme

Parts | Days | Selection | Search | Downloads | Help

ST: Strahlenphysik und Strahlenwirkung

ST 4: Radiometrie

ST 4.1: Talk

Tuesday, March 21, 2000, 16:30–16:45, PHY C213

Schnelle Neutronenfluenz von Hiroshima – Messungen von 63Ni mit AMS — •G. Rugel1,2, T. Faestermann2, A. M. Kellerer1, K. Knie1,2, G. Korschinek2, A. A. Marchetti3, J. E. McAninch3, W. Rühm1, T. Straume4 und C. Wallner21Ludwig Maximilians Universität München, Institut für Radiobiologie — 2Technische Universität München, Physik Department — 3Lawrence Livermore National Laboratory, Livermore, USA — 4University of Utah, Salt Lake City, USA

Das derzeit gültige Dosimetriesystem DS86 ist für Hiroshima sowohl bei den Neutronen- als auch den γ-Fluenzen in der Diskussion. Schnelle Neutronen (großes Wirkungsverhältnis (RBW)) wurden bisher nur in den ersten Wochen nach der Explosion über die Reaktion 32S(n,p)32P nachgewiesen. Nahe des Hypozentrums sind die 32P-Aktivitäten mit DS86 kompatibel. Für Enfernungen von mehr als 500 m sind diese Daten wegen des hohen Meßfehlers jedoch nur von eingeschränktem Wert. 63Ni (T1/2 = 100 a), das über die Reaktion 63Cu(n,p)63Ni in Kupfer erzeugt wurde, ist gegenwärtig der am besten geeignete Monitor für die schnellen Neutronen. Am Münchner Tandembeschleuniger wurde mit Beschleunigermassenspektrometrie eine Empfindlichkeit von 63Ni/Ni = 2·10−14 erreicht. Damit konnten bereits Kupferproben aus epidemiologisch relevanten Entfernungen von mehr als 1000 m vermessen werden. Die Methode wird vorgestellt und die Ergebnisse mit DS86 verglichen.

100% | Mobile Layout | Deutsche Version | Contact/Imprint/Privacy
DPG-Physik > DPG-Verhandlungen > 2000 > Dresden