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Hamburg 2001 – wissenschaftliches Programm

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AKA: Physik und Abrüstung

AKA 5: Zivile Plutoniumbestände

AKA 5.1: Fachvortrag

Donnerstag, 29. März 2001, 15:00–15:30, R 221

Der Umgang mit zivilen Plutoniumbeständen aus Sicht der Non-Proliferation — •C. Pistner, W. Liebert und A. Glaser — Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS), TU Darmstadt, Hochschulstr. 10, 64289 Darmstadt

Aus der Sicht präventiver Rüstungskontrolle sollte nicht nur über die sichere Beseitigung von Plutonium, das speziell für den militärischen Bereich produziert wurde, nachgedacht werden. Auch die zivil gelagerten, bereits vom nuklearen Abfall abgetrennten Plutoniummengen müssen in Überlegungen zur Beseitigung kernwaffenfähiger Materialien einbezogen werden. Die Vereinbarung zwischen Bundesregierung und EVUs schafft neue Randbedingungen für diese Herausforderung.

Für den Abbau vorhandener Plutoniumbestände im zivilen Bereich werden verschiedene Optionen als Alternativen zur MOX-Nutzung diskutiert: Immobilisierungsstrategien durch Verglasung oder Keramisierung oder durch Produktion spezieller Lagerstäbe; Eliminierungsstrategien in speziellen Reaktoren (Transmutation, z. T. unter Nutzung inerter Brennstoffe).

Zur Betrachtung, Bewertung und gegebenenfalls Gestaltung der verschiedenen diskutierten Verfahren wird ein Kriterienkatalog vorgeschlagen, der ökonomische, ökologische, technische, politisch/gesellschaftliche Aspekte ebenso umfaßt wie den Gesichtspunkt der Nicht-Weiterverbreitung von Kernwaffen.

Ergebnisse eines vom BMBF geförderten Projekts zu dieser Problematik werden vorgestellt.

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