Osnabrück 2002 – wissenschaftliches Programm
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A: Atomphysik
A 3: Experimentelle Verfahren
A 3.3: Vortrag
Dienstag, 5. März 2002, 14:45–15:00, HS 15/E10
Instabilitäten einer Elektronenwolke in einer Penningfalle — •Carmen Angelescu1, Peter Paasche1, Sharath Ananthamurthy2 und Günther Werth1 — 1Johannes Gutenberg Universität, Institut für Physik, 55099 Mainz, Germany — 2Bangalore University, Department of Physics,560056, Bangalore, India
Wir haben eine Wolke aus ca. 105 Elektronen in einer Penningfalle von 1,5 cm Radius und überlagertem Magnetfeld bis zu 80 G gespeichert. Bei Variation der Speicherspannung findet man, daß eine Speicherung bei bestimmten Spannungen nicht möglich ist, insbesondere oberhalb der Hälfte der theoretisch maximal erlaubten Spannung für stabile Speicherung. Die Instabilitäten treten auf, wenn die drei Eigenfrequenzen der oszillatorischen Bewegung in der Falle, die modifizierte Zyklotronfrequenz ωc′, die achsiale Frequenz ωz, und die Magnetronfrequenz wm die Relation bilden
| n1ωz+n2ωm=ωc′ |
wobei n1 und n2 ganzzahlig sind. Diese Relation kann abgeleitet werden, wenn die Ionenbewegung in einem Potential, das durch höhere Beiträge von der idealen Quadrupolgeometrie abweicht, mit störungstheoretischen Methoden behandelt wird. Unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und DAAD (PPS Indien)
