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Aachen T 2003 – wissenschaftliches Programm

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T: Teilchenphysik

T 401: Kosmische Strahlung VI

T 401.8: Vortrag

Mittwoch, 12. März 2003, 15:45–16:00, FO6

Projektstudie für ein großes robotisches Cherenkov-Teleskop auf großer Höhe — •D. Horns, F. Aharonian, W. Hofmann und H.J. Völk — Max-Planck Institut für Kernphysik, Heidelberg

Der Nachweis von kosmischen Gamma-Quellen mit erdgebundenen Detektoren erschließt derzeit den Energiebereich oberhalb von ca. 100 GeV. Es ist sinnvoll, die Energieschwelle noch weiter abzusenken, um von den häufig steil mit der Energie abfallenden Quellspektren zu profitieren. Über die sich derzeitig im Bau befindliche Generation von Cherenkovteleskopen hinaus kann im nächsten Schritt die Empfindlichkeit und die Nachweisschwelle wesentlich verbessert werden, indem ein System von Teleskopen mit einer Apertur von etwa 30 m in einer Höhe von 4,5-5 km über Meeresniveau installiert wird. Ein solches stereoskopisches System wird in Konkurenz zu Weltraumteleskopen Photonen oberhalb einer Energie von etwa 5 GeV nachweisen. Beobachtungen mit einem derartigen System, genannt 5@5, sind von dreifacher Bedeutung: (i) astrophysikalische Fragestellungen (im Besonderen von variablen Quellen wie AGN, GRB und Pulsaren), (ii) kosmologischen Themen (Strukturbildung und Sternentstehung) und (iii) Astroteilchenphysik (Klärung der Natur der Dunklen Materie). Wir präsentieren die verschiedenen Aspekte einer Projektstudie für den Entwurf und den Bau eines ersten robotischen Teleskops dieser Größenklasse.

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