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Berlin 2005 – scientific programme

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HK: Physik der Hadronen und Kerne

HK 23: Hauptvortr
äge

HK 23.3: Invited Talk

Tuesday, March 8, 2005, 11:15–11:45, TU MA001

Feinstruktur von Riesenresonanzen, Waveletanalyse und Skalen* — •A. Shevchenko1, T. Adachi2, J. Carter3, R.W. Fearick4, S.V. Förtsch5, H. Fujita3, Y. Fujita2, Y. Kalmykov1, K. Langanke6, G. Martínez-Pinedo7, P. von Neumann-Cosel1, V.Yu. Ponomarev1, A. Richter1, Y. Shimbara2, F.D. Smit5 und J. Wambach11IKP, TU Darmstadt — 2University of Osaka, Japan — 3University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika — 4UCT, Südafrika — 5iThemba LABS, Südafrika — 6University of Arhus, Dänemark — 7ICREA, Barcelona, Spain

Jüngste hochauflösende Experimente zeigen, daß die Feinstruktur von Riesenresonanzen ein globales Phänomen ist. Besonders eindrückliche Beispiele sind eine systematische Untersuchung der isoskalaren Quadrupolriesenresonanz über einen weiten Massenbereich mit Protonenstreuung am iThemba LABS und eine Studie der Gamow-Teller Stärke in 90Nb mit Hilfe der (3He,t) Reaktion am RCNP. Elektronenstreuexperimente am S-DALINAC belegen dies auch für die isovektorielle Dipolriesenresonanz und die magnetische Quadrupolresonanz. Es wird eine neuartige Methode, basierend auf einer Waveletanalyse, vorgestellt, die es erlaubt, charakteristische Skalen der Feinstruktur zu extrahieren. Der Vergleich mit mikroskopischen Rechnungen belegt, daß die Feinstruktur durch Kopplung von Phononen an die Doorway-Zustände entsteht. Eine diskrete Waveletanalyse erlaubt weiterhin eine weitgehend modellunabhängige Extraktion von spin- und paritätsaufgelösten Niveaudichten im Bereich überlappender Zustände. *Gefördert durch DFG unter SFB-634, 445 SUA-113/6/0-1 und 446 JAP 113/267/0-1.

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