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O: Oberflächenphysik

O 36: Postersitzung (Elektronische Struktur, Grenzfl
äche fest-flüssig, Halbleiteroberfl
ächen und -grenzfl
ächen, Nanostrukturen, Oberfl
ächenreaktionen, Teilchen und Cluster, Struktur und Dynamik reiner Oberfl
ächen)

O 36.31: Poster

Montag, 7. März 2005, 15:00–18:00, Poster TU F

Diamant als Substrat für einen Quantencomputer auf der Basis von Fullerenen — •Kati Hübener1,2, Wolfgang Harneit2, Diana Vilchez2, Rainer Döring2, Jens Hauschild2 und Michael Scheloske21Hahn-Meitner- Institut Berlin, Glienicker Str. 100, 14109 Berlin — 2Freie Universität Berlin, Arnimallee 14, 14195 Berlin

Fullerene mit einem einzelnen eingeschlossenen Stickstoff-bzw. Phosphoratom (endohedrale Fullerene), eignen sich aufgrund ihres langlebigen Spins, als Informationsträger in einem Quantencomputer. Dazu müssen sie in einer festen Orientierung auf einem Substrat aufgereiht werden. Diamant ist als Substrat sehr gut geeignet, da in diesem Material sogenannte NV-Zentren erzeugt werden können. Ihr Spin koppelt mit dem der endohedralen Fullerene und lässt sich durch optische Spektroskopie auslesen. Für das Aufbringen der Fullerene auf das Substrat soll zunächst von einer chemisch inerten, glatten Oberfläche ausgegangen werden. Diese wurde durch eine H-Terminierung des Diamanten, bei 900C, unter Wasserstofffluss erzeugt. Zur kovalenten Anbindung der Fullerene an die Diamantoberfläche muss diese chemisch modifiziert werden. Eine O-terminierte und damit chemisch reaktivere Oberfläche erhält man z.B. durch eine Behandlung des Diamanten in einem Gemisch aus Schwefelsäure und Salpetersäure. Entsprechende Versuche zur Passivierungen der Diamantoberfläche wurden an Diamantfilmen, sowie Diamantpulver (<250nm) durchgeführt. Anschließend wurde die Oberfläche mittels IR-Spektroskopie, XPS und AFM untersucht.

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