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Berlin 2005 – wissenschaftliches Programm

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T: Teilchenphysik

T 602: Kosmische Strahlung X

T 602.4: Vortrag

Dienstag, 8. März 2005, 17:15–17:30, TU H106

Azimutale Asymmetrien in geneigten Luftschauern als
Parameter zur Primärteilchenidentifizierung
— •M. Roth, J. Blümer, K. Caballero Mora, J. Maris und T. Schmidt — Universität Karlsruhe, Institut für Experimentelle Kernphysik, Karlsruhe

Die Pierre Auger-Kollaboration baut und betreibt gegenwärtig die weltgrösste Detektoranlage zum Nachweis ausgedehnter Luftschauer mit dem Ziel, Herkunft und Art der höchstenergetischen Teilchen in der kosmischen Strahlung zu klären. Die Detektoranordnung des Observatoriums auf der Südhalbkugel wird u.a. aus 1600 Wasser-Cherenkov-Detetoren bestehen. Gegenwärtig (November 2004) sind ca. 550 Cherenkov-Detektoren, davon bereits ca. 500 instrumentiert und in die Datennahme integriert, ausgebracht worden. Das Wasser-Cherenkov-Array besitzt eine hohe Nachweiseffizienz für geneigte Luftschauer. Im Falle geneigter Schauer erfährt die in einzelnen Wassertanks nachgewiesene elektromagnetische Komponente positionsabhängig – je nach durchlaufener atmosphärischer Tiefe – eine unterschiedliche Abschwächung. Die gemessenen Signale und deren Zeitprofile zeigen azimutale Asymmetrien, die zur Teilchenidentifikation herangezogen werden können. Grundsätzliches zum Entstehen der Asymmetrien sowie das Potenzial zur Teilchenseparation werden vorgestellt.

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