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München 1997 – wissenschaftliches Programm

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GR: Gravitation und Relativitätstheorie

GR VII: HV VII

GR VII.1: Hauptvortrag

Mittwoch, 19. März 1997, 14:45–15:30, HS 133

Zum Äquivalenzprinzip in der Quantenmechanik — •Claus Lämmerzahl — Univ. Konstanz — LGCR, UPMC, Paris

Das Äquivalenzprinzip (ÄP) ist der zentrale Begriff beim Aufbau der Allgemeinen Relativitätstheorie und bestimmt die Struktur sowohl der Raum–Zeit als auch der Bewegungsgleichungen der Materie. Trotz wesentlicher Unterschiede der Quantenmechanik zur klassischen Physik (Nichtlokalität, Massenabhängigkeit der Lösungen) kann gezeigt werden, daß auch dort ein modifiziertes schwaches ÄP für gemessene Effekte gilt. Somit kann auch im Quantenbereich in einem operationalen Sinne die Gravitation als universelle Wechselwirkung charakterisiert und als Raum–Zeit–Geometrie dargestellt werden. Dies wird im Wesentlichen im Rahmen der Materiewelleninterferometrie ausgeführt. Umgekehrt kann auch im Quantenbereich dieses ÄP dazu dienen, die Kopplung der Gravitation an die Bewegungsgleichung der Quantenobjekte operational zu begründen.

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