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München 1997 – wissenschaftliches Programm

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T: Teilchenphysik

T 103: QCD I

T 103.3: Vortrag

Montag, 17. März 1997, 17:25–17:40, 101

QCD-Analysen mit Jets am OPAL-Detektor bei LEP 1.5 und LEP 2 — •P. Pfeifenschneider, J. Bechtluft, S. Bethke, O. Biebel, R. Hilgers, D. Lanske, M. Pflitsch, P. Movilla Fernández, G. Randerath, U. Ruppel, R. Seuster, and M. T"onnesmann — III. Physikalisches Institut A, RWTH Aachen

Am LEP-Speicherring lassen sich Tests der QCD anhand von multihadronischen Ereignissen des Typs e+eZ/γ→ qq(g) durchführen. Eine geeignete Methode ist u.a. die Messung und der Vergleich von Jet-Multiplizitäten. Mit der Erhöhung der Schwerpunktsenergie von LEP sind solche Analysen, insbesondere Messungen der Kopplungskonstanten αS, erstmals oberhalb der Masse des Z0-Bosons möglich. Die Selektion multihadronischer Ereignisse wird dabei vor allem durch einen starken Untergrund von Ereignissen mit radiativer Photonabstrahlung im Anfangszustand erschwert, die dazu tendiert, die effektive Schwerpunktsenergie der e+e-Reaktion zurück auf die Z0-Masse zu verschieben. Bei Energien von 161 GeV und darüber bildet die Produktion von W-Paaren einen zusätzlichen Untergrund. Es werden verschiedene Selektionsmechanismen für multihadronische Ereignisse bei Energien zwischen 130 und 172 GeV diskutiert. Die mit den selektierten Ereignissen durchgeführten Jet-Analysen, sowie die bei den einzelnen Energiestufen daraus gemessenen Werte für αS werden vorgestellt.

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