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Münster 1997 – wissenschaftliches Programm

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DY: Dynamik und Statistische Physik

DY 19: Poster II

DY 19.20: Poster

Donnerstag, 20. März 1997, 09:30–12:30, Z

Zeitreihenanalyse von Ionenkanaldaten mit Hidden Markov Modellen — •Jens Timmer und Stefan Klein — Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung, Albertstr. 26-28, 79104 Freiburg

Ionenkanäle sind Proteine in der Zellmembran, die den Elektrolythaushalt der Zellen regeln und für die Übermittlung von Signalen sorgen. Ihr Schaltverhalten läßt sich durch einen Markovprozess beschreiben. Die Ströme durch einzelne Kanäle liegen im Nanoamperebereich und können mit Hilfe der Patch-clamp-Technik gemessen werden. In der Regel ist das Signal-zu-Rausch-Verhältnis so schlecht, daß ein explizites Modellieren des Rauschens mit Hilfe von Hidden Markov Modellen nötig ist. Es wird vermutet, daß sich benachbarte Kanäle in ihrem Schaltverhalten beeinflußen. Mittels parametrisierter Hidden Markov Modelle und Likelihood-Ratio Tests läßt sich die Hypothese der Unabhängigkeit der Kanäle testen.

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