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Bonn 2000 – wissenschaftliches Programm

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Q: Quantenoptik

Q 5: Fallen und Kühlung I

Q 5.2: Vortrag

Montag, 3. April 2000, 16:45–17:00, HS XVI

Ca+-Ionenkristalle in einem Quasi-2D-Potential — •H. Leuthner, M. Block, A. Drakoudis, P. Seibert und G. Werth — Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität, Staudingerweg 7, 55099 Mainz

In einer linearen Paulfalle werden Ionen gespeichert und mit Laserlicht bis zur Kristallisation gekühlt. Die Fluoreszenz wird ortsaufgelöst mit einer CCD-Kamera detektiert. Wählt man die Fallenspannungen so, daß die Potentiale in zwei Richtungen etwa gleich stark und deutlich stärker als in der verbleibenden Richtung sind, ergibt sich ein quasi-zweidimensionales Potential, d.h. die Säkularfrequenzen in y- und z-Richtung (Symmetrieachse) sind gleich ωz=ωy>ωx. Die Kristalle bilden planare Strukturen, wobei sich die Ionen in Schalen anordnen, deren Besetzung mit wachsender Ionenzahl einem Periodensystem folgt. Die Besetzung wurde für Ionenzahlen zwischen 1 und 20 untersucht. Die Ergebnisse stimmen qualitativ gut mit MD-Simulationen [1] [2] überein. Beobachtete Unterschiede in der Anzahl der Ionen pro Schale werden auf Abweichungen des realen gegenüber des in den Simulationen angenommenen Potentials zurückgeführt. Ähnliche Experimente wurden bereits von [3] durchgeführt. Die Experimente werden von der DFG unterstützt.

[1] V. Bedanov und F. Peeters, Phys. Rev. B49, 2667 (1994)

[2] Y. Lozovik, V. Mandelshtam, Phys. Lett. A 145, 269 (1990)

[3] W. Itano et al, GSI-Report 89-10, 241 (1989)

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