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Dresden 2000 – wissenschaftliches Programm

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T: Teilchenphysik

T 502: Kosmische Strahlung 4

T 502.1: Vortrag

Donnerstag, 23. März 2000, 10:15–10:30, H\,02

Suche nach kosmischer γ-Strahlung aus der Richtung des offenen Sternhaufens Berkeley 87 mit dem HEGRA IACT System — •M. Tluczykont, N. Götting und D. Horns — Universität Hamburg

Die HEGRA Kollaboration betreibt auf der Kanarischen Insel La Palma ein Detektor Array aus Szintillationszählern und Cherenkovdetektoren (AIROBICC) sowie ein System von abbildenden Cherenkov Teleskopen zum Nachweis von γ-Strahlung und geladener kosmischer Strahlung. Der nahe (0.9kpc), offene Sternhaufen Berkeley 87 gilt mit seinem zentralen Wolf Rayet Stern WR142, der extrem schnelle Sternwinde von ca. 5000 km/s erzeugt, und seinem dichten interstellaren Medium als aussichtsreicher Kandidat für die Emission von γ-Strahlung oberhalb 1 TeV. So erwartet man, daß an den Schockfronten der Sternwinde beschleunigte Protonen und schwere Kerne über p-p Wechselwirkungen neutrale Pionen erzeugen, die zu 99% in 2 γ-Quanten zerfallen. Gestützt auf Messungen des EGRET Instrumentes des Compton Gamma Ray Observatoriums oberhalb von 100 MeV, liegen Flußvorhersagen vor, die bereits zum Vergleich mit den Daten des HEGRA Szintillator- und AIROBICC-Arrays herangezogen wurden. Bei diesen Beobachtungen konnten Teilaspekte des den Vorhersagen zugrundeliegenden Modells ausgeschlossen werden.

Der hier vorgestellten Analyse liegen etwa 10 Stunden Beobachtungszeit mit dem System von abbildenden Cherenkov Teleskopen der HEGRA Kollaboration zugrunde. Die dabei erreichte Sensitivität für Photonen oberhalb 500 GeV erlaubt es, die Flußvorhersagen genauer zu überprüfen.

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