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Q: Quantenoptik

Q 8: Quantengase 1

Q 8.5: Vortrag

Montag, 24. März 2003, 15:00–15:15, F303

Feshbach-Tuning der atomaren Wechselwirkung in einem fermionischen Lithium-Gas — •Markus Bartenstein1, Selim Jochim1, Gerhard Hendl1, Johannes Hecker Denschlag1, Allard Mosk2, Matthias Weidemüller3 und Rudi Grimm11Institut für Experimentalphysik, Universität Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich — 2FOM-Instituut voor Plasmafysica, Rijnhuizen, 3430 BE Nieuwegein, Niederlande — 3Max-Planck-Institut für Kernphysik, 69029 Heidelberg, Deutschland

Die Größe und das Vorzeichen der Streulänge a bestimmen die Dynamik und thermodynamische Stabilität eines ultrakalten Gases. Mittels einer Feshbach-Resonanz ist es möglich, die Streueigenschaften durch Variation eines externen Magnetfeldes zu verändern.

In einem Gemisch der beiden energetisch tiefsten Spinzustände von 6Li existiert eine breite Feshbach-Resonanz bei einem Feld von etwa 860 G. Wir untersuchen den Einfluss des Magnetfeldes auf die elastischen Streueigenschaften durch Beobachtung der Evaporation aus einer optischen Dipolfalle. Unsere Experimente bestätigen die erwartete Abstimmbarkeit der elastischen Streuung und legen den Nulldurchgang der Streulänge auf 530(3) G fest [1].

Aufgrund der niedrigen Dreikörperverluste und der starken, abstimmbaren Wechselwirkung, erscheint dieses System bestens geeignet, um den Phasenübergang in die BCS superfluide Phase zu erreichen.

[1] S. Jochim et al., Phys. Rev. Lett., in press; physics/0207098

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