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Berlin 2005 – wissenschaftliches Programm

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HK: Physik der Hadronen und Kerne

HK 7: Instrumentation und Anwendungen

HK 7.2: Gruppenbericht

Freitag, 4. März 2005, 14:30–15:00, TU MA042

Test Resultate von dem AGATA γ-ray tracking Detektor Modul — •D. Weißhaar, J. Eberth und G. Pascovici — Institut für Kernphysik, Universität zu Köln

Das Advanced GAmma Tracking Array AGATA ist das erste komplette 4π γ-ray Spektrometer, das gänzlich nur aus Germaniumdetektoren aufgebaut sein wird. Neben der guten Energieauflösung können mit den AGATA Germaniumdetektoren auch die Positionen der γ-Wechselwirkungen mit einer Auflösung von wenigen Millimetern bestimmt werden. Dieses erlaubt den Streuweg eines γ-Quants zu rekonstruieren (Compton, Paarbildung und abschließender Photoeffekt), um zu entscheiden, ob es komplett absorbiert wurde.

Die Entwicklung des AGATA Detektors basiert auf der Technologie von MINIBALL [1,2]. Bei AGATA werden drei gekapselte, hexakonische Germaniumkristalle in einem gemeinsamen Kryostaten zusammengefasst. Jeder Kristall ist an seinem Außenkontakt 36-fach segmentiert [3].

Die ersten gekapselten AGATA Detektoren wurden in Köln mit radioaktiven Quellen und γ-Strahlung aus in-beam Reaktionen getestet. Es werden Daten vorgestellt, die die exzellente Energieauflösung, das gute Übersprechverhalten unterhalb von 0.1% und die Ortssensitivität zeigen. Über den aktuellen Fortschritt des AGATA-Projektes wird berichtet werden.

[1] D. Weißhaar, DPG-Verhandlungen 2001-2003

[2] J. Eberth et al., Prog. Part. Nucl. Phys. 46, 389 (2001)

[3] D. Weißhaar, DPG-Verhandlungen 2004, HK4.2 gefördert durch das BMBF unter 06K167

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