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Berlin 2005 – wissenschaftliches Programm

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T: Teilchenphysik

T 209: Spurkammern I

T 209.9: Vortrag

Freitag, 4. März 2005, 16:00–16:15, TU H3025

Eichung des ATLAS-Myonspektrometers — •Oliver Kortner — Max-Planck-Institut für Physik, Föhringer Ring 6, D-80805 München

Im Myonspektrometer des ATLAS-Experimentes werden Driftrohrkammern mit einer Ortsauflösung von 40 µm in einem von Luftspulen erzeugten 0,4 T starken Magnetfeld eingesetzt. Um diese hohe Ortsauflösung zu gewährleisten, müssen die Orts-Driftzeit-Beziehungen in den Kammern auf 20 µm genau bekannt sein. Die Orts-Driftzeit-Beziehungen ändern sich mit den Betriebsbedingungen der Kammern, zum Beispiel mit der Kammertemperatur. Um die geforderte Genauigkeit während der gesamten Betriebszeit sicherzustellen, müssen die Orts-Driftzeit-Beziehungen in kurzen Zeitintervallen nachgeeicht werden. Ein Autokalibrationsverfahren, das auf Myonspuren in den Kammern zurückgreift, gestattet eine stündliche Nacheichung der Kammern mit der geforderten Genauigkeit. Die hohe Ortsauflösung der Myonkammern ermöglicht die Rekonstruktion der Myonspuren mit einer Impulsauflösung zwischen 3 und 10% für Myonimpulse zwischen 6 GeV/c und 1 TeV/c mit dem Myonspektrometer ohne Verwendung des inneren Detektors. Möglichkeiten einer Impulseichung des Myonspektrometers wie etwa mit Zerfällen des Z0-Bosons in zwei Myonen werden in dem Vortrag besprochen.

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