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Berlin 2005 – wissenschaftliches Programm

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UP: Umweltphysik

UP 1: Aerosole I

UP 1.5: Fachvortrag

Montag, 7. März 2005, 15:00–15:15, TU HFT101

Wie aktiv sind Wüstenstaubpartikel als Eiskeime in der Troposphäre? — •Ottmar Möhler, Stefan Benz, Claudia Linke, Harald Saathoff, Martin Schnaiter, Robert Wagner und Ulrich Schurath — Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Forschungszentrum Karlsruhe, Postfach 3640, 76021 Karlsruhe

Konzentration, Größe und Form von Eiskristallen in Zirren resultieren aus einem Wettbewerb zwischen homogener und heterogener Eisnukleation sowie der dynamischen Partitionierung von Wasser zwischen der Gasphase und den Eispartikeln. Die mikrophysikalischen Mechanismen heterogener Eisnukleation und deren Abhängigkeit von Größe, Zusammensetzung sowie Oberflächenbeschaffenheit der Eiskeime sind Gegenstand aktueller Forschung. Wolken- und Klimamodelle benötigen neue Parametrisierungen heterogener Eisnukleationsraten. Erste Experimente zur heterogenen Eisnukleation von Mineralpartikeln an der AIDA-Wolkenkammer des Forschungszentrums Karlsruhe zeigen eine Abhängigkeit der Eisnukleationseffizienz von Temperatur, Übersättigung und Herkunft bzw. mineralischer Zusammensetzung. Der Beitrag gibt eine Zusammenfassung der Experimente mit Wüstenstaub aus der Sahara und aus Asien sowie, zum Vergleich, mit reinen Mineralien.

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