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Darmstadt 2008 – wissenschaftliches Programm

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P: Fachverband Plasmaphysik

P IV: Poster: Niedertemperaturplasmen II, Astrophysikalische Plasmen, Magnetischer Einschluss, Plasma-Wand-Wechselwirkung

P IV.6: Poster

Donnerstag, 13. März 2008, 16:00–18:30, Poster C2

Reynolds-Stress-Messungen im Torsatron TJ-K — •Peter Manz, Mirko Ramisch und Ulrich Stroth — Institut für Plasmaforschung, Universität Stuttgart, D-70569 Stuttgart

Der Reynolds-Stress ⟨ ṽrθ⟩ (RS) bezeichnet das Flussflächenmittel des Produktes aus radialen und poloidalen Geschwindigkeitsfluktuationen ṽr und ṽθ. Betrachtungen der advektiven Nichtlinearität der Impulsbilanz inkompressibler Flüssigkeiten lassen darauf schließen, dass ein radialer Gradient im RS ein Antrieb für turbulenz-generierte poloidale Scherströmungen (Zonal Flows) ist. Diese können zu Transportbarrieren und damit verbundenen verbesserten Einschlusseigenschaften führen.

Ziel der Untersuchung ist es, den Beitrag des RS zur poloidalen Impulsbilanz zu bestimmen. Zur Messung des RS wurde ein poloidaler Sondenkranz, bestehend aus 128 Langmuir-Sonden verteilt auf vier Flussflächen entwickelt. Dieser ermöglicht erstmalig eine definitionsgemäße Messung des RS als Flussflächenmittel. Erste Messergebnisse werden vorgestellt und im Rahmen einer Impulsbilanz diskutiert.

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