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München 2009 – wissenschaftliches Programm

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T: Fachverband Teilchenphysik

T 63: Myondetektoren 1

T 63.3: Vortrag

Montag, 9. März 2009, 17:35–17:50, A014

Alignierung des ATLAS-Myonspektrometers mit gekrümmten Spuren — •Bernhard Bittner, Steffen Kaiser, Oliver Kortner, Sergey Kotov, Hubert Kroha und Igor Potrap — Max-Planck-Institut für Physik, Föhringer Ring 6, 80805 München

Das ATLAS-Myonspektrometer besteht aus 3 Lagen von Präzisiondriftrohrkammern in einem mittleren Magnetfeld von 0,4 T, das von 8 supraleitenden Luftspulen erzeugt wird. Die Myonimpulse werden mit hoher Genauigkeit aus der Sagitta der Myonspur bestimmt. Damit man die erforderliche Impulsauflösung von 4% bei pTµ<400 GeV/c und 10% bei pTµ=1 TeV/c erreicht, werden die relativen Kammerpositionen mit einem optischen Überwachungssystem auf 30 µm genau gemessen. Es wurde eine Methode entwickelt, mit der man die optischen Messungen mit niederenergetischen gekrümmten Myonspuren während des Betriebs des ATLAS-Experimentes überprüfen kann. Die Methode verwendet als von der Sagittamessung unabhängige Messung des Myonimpulses den Ablenkwinkel der Spur, den man aus den in den einzelnen Kammerebenen gemessenen Spursegmenten ermittelt. Die Komplementarität der Sagitta- und der Ablenkwinkelmessung gestattet die Messung etwaiger Fehlpositionierungen der Myonkammern. Im Vortrag wird die Leistungsfähigkeit des Verfahrens vorgestellt. Besonderer Augenmerk liegt hierbei auf dem Einfluss systematischer Unsicherheiten wie der Eichung und der Geometrie der Myonkammern.

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