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München 2009 – wissenschaftliches Programm

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T: Fachverband Teilchenphysik

T 74: Andere Gebiete der Experimentellen Teilchenphysik 2

T 74.2: Vortrag

Dienstag, 10. März 2009, 17:05–17:20, A022

Studie zur Verbesserung der Rekonstruktion von Tau Leptonen mittels expliziter Rekonstruktion von Photonkonversionen mit dem ATLAS-Detektor — •Michael Böhler, Philip Bechtle und David Côté — DESY, Hamburg, Germany

Ziel des ATLAS Experiments, eines der Experimente am Large Hadron Collider (LHC), ist die Suche nach neuen Elementarteilchen. Um das Higgs Boson oder supersymmetrische Szenarien präzise zu vermessen, ist der Nachweis von Zerfallskanälen mit Tau Leptonen im Endzustand sehr wichtig. Daher ist sowohl eine sehr gute Unterdrückung des Untergrunds als auch eine korrekte Rekonstruktion von Tau-Zerfallskanälen von großer Bedeutung, etwa zur korrekten Rekonstruktion der Tau-Polarisation in supersymmetrischen Zerfällen.

Durch Wechselwirkungen zwischen Photonen, die im Laufe des hadronischen Zerfalls von Tau Leptonen entstehen, und Detektormaterial können jedoch Elektron-Positron Paare (Photonkonversionen) erzeugt werden. Diese führen zu zusätzlichen geladenen Spuren, die die Anzahl der Tau Spuren verfälschen. Um solche Fehlidentifikationen zu vermeiden führt diese Studie eine explizite Photonkonversionserkennung innerhalb des sehr dichten Tau Zerfallskegels ein.

Es werden sowohl die bereits bestehenden Hilfsprogramme, die z.T. eigens für dieses Problem angepasst werden mussten als auch eine spezifisch für dieses Szenario entwickelte Elektronenidentifikationsmethode vorgestellt. Desweiteren sollen erste Ergebnisse eines Photonkonversions Suchalgorithmus innerhalb der Tau Rekonstruktion präsentiert werden.

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