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Dresden 2011 – wissenschaftliches Programm

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Q: Fachverband Quantenoptik und Photonik

Q 62: Laseranwendungen: Lebenswiss. und Umweltphys.

Q 62.5: Vortrag

Freitag, 18. März 2011, 11:45–12:00, HÜL 386

Hochempfindlicher Nachweis von Zwei-Photonen-Fluoreszenz (TPF) mit weniger als 100 μW cw-Anregungsleistung mittels eines Diodenlasers — •Henning Kurzke, Michael Seefeldt, Axel Heuer und Ralf Menzel — Universität Potsdam, Institut für Physik und Astronomie, Photonik, Karl-Liebknecht-Str. 24-25, Haus 28, 14476 Potsdam

Die Fluoreszenzanregung durch die gleichzeitige Absorption zweier Photonen der halben Anregungsenergie zeichnet sich durch eine quadratische Abhängigkeit der Fluoreszenzrate von der Anregungsintensität aus. Das so realisierte kleinere Wechselwirkungsvolumen erlaubt eine höhere räumliche Auflösung gegenüber der Ein-Photonen-Absorption. Gleichzeitig erlauben größere Wellenlängen häufig höhere Eindringtiefen. Dies macht die TPF interessant für biologische und medizinische Anwendungen. Allerdings ist der Zwei-Photonen-Absorptions-Wirkungsquerschnitt sehr klein, so dass die dafür benötigten hohen Anregungsintensitäten meist mit Kurzpulssystemen realisiert werden. Diese sind komplex und kostenintensiv. Wir präsentieren Ergebnisse zur TPF mit einem kommerziellen cw-Dioden-Laser. Bei einer Anregungswellenlänge von 976 nm wurden klassische Laserfarbstoffe untersucht. Der vorgestellte Aufbau erlaubt den hochempfindlichen Nachweis der TPF mit cw-Anregungsleistungen kleiner als 100 μW. Durch die geringen Intensitäten können Probleme (z.B. andere nichtlineare optische Effekte) minimiert werden.

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