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Karlsruhe 2011 – wissenschaftliches Programm

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GR: Fachverband Gravitation und Relativitätstheorie

GR 17: Alternative Ansätze II

GR 17.3: Vortrag

Freitag, 1. April 2011, 13:10–13:30, 20.40: 101

Modifizierte Kepler/Newton-Gravitation – Die Weltpotentialtheorie (WPT) — •Peter Wolff — www.wolff.ch

Ausgangspunkt sind lokale Symmetrie- und Gaussens Integralsatz-Überlegungen, die schon Kepler zum klassischen 1/R2-Schwerkraftgesetz führten. Auf „grosslokalen“ Skalen (Galaxien und grössere Strukturen) gibt es aber enorme Probleme, die man heute meist durch Dunkelmaterie zu lösen versucht.

Für die Gravitation auf grössten Skalen gibt es einen noch wenig bekannten, sehr erklärungsstarken Ansatz: Die Weltpotentialtheorie (WPT) zeigt, dass sich die ganz normale, lokale Schwere auf kosmischen Skalen bei Gültigkeit des kosmologischen Prinzips als kosmische Bremskraft manifestiert, die für Licht konstant ist, so dass die kosmischen Schwereerscheinungen im Rahmen der SRT behandelt werden können, womit sich die geometrische ART in der Kosmologie als falsch erweist, weil die ART im Gegensatz zur WPT auf viele hoch spekulative Ad-hoc-Annahmen angewiesen ist, während die WPT zu einem grossskalig statischen All führt, das weder Urknall, Inflation noch dunkle Energie und Materie kennt und nur einen leicht freien Parameter, die mittlere Dichte des Alls ρ, aus der sich über H = √8π/3 G ρ die Hubblekonstante H ergibt.

Unter Einbezug von etwas Heuristik kann die WPT auch die MOND-Artigkeit der Galaxiendynamik (Grössenordnung von Milgroms a0, flache Rotationskurven und Tully-Fisher) im Aussenbereich von Spiralgalaxien erklären.

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