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Karlsruhe 2011 – wissenschaftliches Programm

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T: Fachverband Teilchenphysik

T 70: Myondetektoren II

T 70.4: Vortrag

Donnerstag, 31. März 2011, 17:30–17:45, 30.23: 2-11

Driftgase für Driftrohrkammern bei hoher Untergrundstrahlung — •Albert Engl1, Stefanie Adomeit1, Otmar Biebel1, Ralf Hertenberger1, Federica Legger1, Raimund Ströhmer3, Felix Rauscher1, Andre Zibell1, Bernhard Bittner2, Jörg Dubbert2, Oliver Kortner2, Hubert Kroha2 und Robert Richter21LMU München — 2MPI für Physik München — 3Uni Würzburg

Für die Hochluminositätsphase von LHC wird mit bis zu 10 mal höheren Untergrundraten von Gammas und Neutronen für die Myonkammern gerechnet. Die geforderte Einzelrohrauflösungsgrenze von 100 µ m soll dabei nicht überschritten werden. Frühere Untersuchungen zeigen, dass sich die mittlere Ortsauflösung durch die Nichtlinearität des Gasgemisches Ar : CO2 = 93 : 7 bei γ - Untergrundraten von bis zu 2 kHz/cm2 um einen Faktor 1,65 verschlechtert. Simulationen zeigen, dass durch die Verwendung eines linearen und schnellen Gases die Anforderungen an das Myonspektrometer unter Beibehaltung der vorhandenen Hardware erfüllt werden können. Das inerte Gas Ar : CO2 : N2 = 96 : 3 : 1 wurde im Höhenstrahlungs- messstand in Garching (München) ohne Untergrund und am CERN in der Gamma Irradiation Facility (GIF) bei hohen γ - Untergrundraten getestet. Es ist linearer und 35 % schneller als das Standardgas. Diese Gasmischung besitzt ohne Untergrund gleich gutes Ortsauflösungsvermögen. Garfield-Simulationen zeigen bei 662 keV γ - Raten von 2 kHz/cm2 eine Verschlechterung der Ortsauflösung um einen Faktor von 1,25. Die Messergebnisse werden mit den Simulationen sowie mit Ergebnissen des Standardgases verglichen.

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