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Göttingen 2012 – wissenschaftliches Programm

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T: Fachverband Teilchenphysik

T 25: QCD 1

T 25.4: Vortrag

Montag, 27. Februar 2012, 17:40–17:55, ZHG 009

Messung von Ereignisformvariablen bei Proton-Proton-Kollisionen mit dem ATLAS-Experiment — •Tobias Hülsing1, Stefan Tapprogge1 und Daniel Wicke21JGU Mainz, Institut für Physik — 2Bergische Universität Wuppertal

Mit Hilfe von Ereignisformvariablen kann die Struktur/Topologie inelastischer Proton-Proton-Kollisionen untersucht werden. In diesem Vortrag soll aufgezeigt werden, wie mit Hilfe von Ereignisformvariablen ein genaueres Verständnis der Wechselwirkungen sekundärer Partonen aus den Proton-Resten erreicht werden kann. Dadurch kann die Präzision der Suche nach neuer Physik in Proton-Proton-Kollisionen verbessert werden.
Ereignisformvariablen sind ein bewährtes Werkzeug zur Messung von Eigenschaften der QCD bei e+e-Kollisionen und tiefinelastischer Streuung. Diese Ereignisformvariablen wurden den besonderen Bedingungen von Hadron-Hadron-Kollisionen angepasst und damit Proton-Proton-Kollisionen im ATLAS-Detektor am Large Hadron Collider (LHC) bei √s=7  TeV untersucht. Hierzu wurde eine inklusive Messung inelastischer Ereignisse benutzt. Als Ereignisformvariable wurde der “Transversale Thrust“ sowie der “Thrust Minor“ gewählt. Die Ergebnisse wurden auf Detektoreffekte korrigiert und verschiedene systematische Unsicherheiten untersucht. Die Analyse zeigt Abweichungen zwischen Daten und verschiedenen Monte-Carlo-Vorhersagen. Die Ergebnisse können zu einem besseren Verständnis der Substruktur beitragen und damit eine Grundlage zur Verbesserung der verschiedenen Monte-Carlo-Vorhersagen bilden.

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