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Stuttgart 2012 – wissenschaftliches Programm

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MS: Fachverband Massenspektrometrie

MS 1: Resonance Ionization MS, ICPMS and others I

MS 1.6: Vortrag

Montag, 12. März 2012, 12:00–12:15, V57.06

Weiterentwicklungsmöglichkeiten der On-line Laserionenquelle LIST — •Sven Richter1, Klaus Blaum2, Daniel Fink3, Sebastian Rothe3, Fabian Schneider1 und Klaus Wendt11Institut für Physik, Universität Mainz — 2Max-Plank-Institut für Kernphysik, Heidelberg — 3CERN, Genf, Schweiz

Als Weiterentwicklung der On-line Laserionenquelle RILIS bei ISOLDE am CERN wurde am Institut für Physik der Universität Mainz die LIST (Laser Ion Source and Trap) speziell zur hochselektiven Ionisation exotischer Radionuklide entwickelt. Die bisher bei der ISOLDE/RILIS verwendete heiße Kavität wird in der LIST als Quelle eines kollimierten Atomstrahls eingesetzt, der axial in die LIST-Quadrupolstruktur einläuft und dort durch Laserstrahlung mehrstufig resonant ionisiert wird. Dabei gleichzeitig generierte Oberflächenionen, die den Großteil des Untergrunds darstellen, werden durch eine Repellerelektrode unterdrückt. Die LIST-Quadrupolstruktur bietet eine Reihe von Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Optimierung eines möglichst untergrundfreien, selektiven und effizienten Ionisationsprozesses an. Dazu gehört die Optimierung des Überlapps zwischen Atom- und Laserstrahlen, die Ausnutzung der Zeitstruktur der gepulst erzeugten Laserionen wie auch ein möglicher massenselektiver Betrieb der LIST. Für diese Entwicklungsschritte sind Adaptionen der Ionenoptik sowie Geometrieänderungen der Kavität und der LIST Elektroden notwendig. Der aktuelle Entwicklungsstand dieser Aktivitäten, Simulationsrechnungen sowie entsprechende Testmessungen am Mainzer Off-line Massenseparator RISIKO werden vorgestellt.

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