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Berlin 2014 – wissenschaftliches Programm

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P: Fachverband Plasmaphysik

P 19: Poster Session - Low Temperature Plasmas

P 19.3: Poster

Mittwoch, 19. März 2014, 16:30–18:30, SPA Foyer

Einfluss der Pulslänge auf gepulste N2-O2-Barrierenentladungen — •Markus M. Becker, Hans Höft, Ronny Brandenburg, Manfred Kettlitz und Detlef Loffhagen — INP Greifswald, Felix-Hausdorff-Str. 2, 17489 Greifswald

Experimentelle Untersuchungen an gepulsten Barrierenentladungen in Stickstoff mit geringen Sauerstoffbeimischung bei Atmosphärendruck haben gezeigt, dass das Durchbruchverhalten der an der fallenden Spannungsflanke stattfindenden Mikroentladungen wesentlich von der Pulslänge abhängig ist, sofern diese kleiner als etwa 20 µs ist [1]. Für ein Gasgemisch von 0,2 Vol.-% Sauerstoff in Stickstoff und Pulslängen von 5–50 µs wird das raumzeitliche Entladungsverhalten untersucht. Dazu wird ein zeitabhängiges, räumlich eindimensionales Modell numerisch gelöst, das neben der Poisson-Gleichung Bilanzgleichungen für 49 Spezies, die Energiebilanzgleichung der Elektronen sowie eine Bilanzgleichung für die Oberflächenladungen beinhaltet. Es wird gezeigt, dass in Übereinstimmung mit experimentellen Beobachtungen der Entladungsstrom an der fallenden Spannungsflanke mit Abnahme der Pulslänge kleiner wird. Die Modellierungsergebnisse legen nahe, dass dieses Verhalten durch die hohe Konzentration von Elektronen und Sauerstoffmolekülionen unmittelbar vor dem Neuzünden der Entladung verursacht wird.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des SFB TRR 24 unterstützt.

[1] T. Hoder et al. Phys. Plasmas. 19 (2012) 070701

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