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Q: Fachverband Quantenoptik und Photonik
Q 41: Poster – Quantum Technologies II & Laser Technology
Q 41.22: Poster
Mittwoch, 4. März 2026, 17:00–19:00, Philo 2. OG
Optimierung des Kopplungslasers zur Vorbereitung auf LWI im UV-Bereich — •Tobias Neumann, Thorsten Führer und Thomas Walther — TU Darmstadt
Lasing without Inversion (LWI) stellt einen vielversprechenden Ansatz zur Erzeugung kohärenter Strahlung im UV- und VUV-Bereich dar, wobei auf die hohen Pumpintensitäten konventioneller Laserquellen verzichtet werden kann. Frühere Arbeiten im Quecksilber-Vier-Niveau-System identifizierten dabei entscheidende Parameter für Amplification without Inversion (AWI)[1]. Um diese zu erreichen, ist insbesondere eine höhere Leistung des Kopplungslasers bei 435,8 nm erforderlich. Aus diesem Grund wird derzeit ein umfassender Neuaufbau dieses Lasersystems umgesetzt. Gemäß dem neuen Konzept ist eine vollständige Entkopplung der Regelkreise für Frequenzstabilisierung und Frequenzverdopplung vorgesehen. Die für die Frequenzstabilisierung erforderliche 435,8-nm-Strahlung wird durch Single-Pass-Frequenzkonversion erzeugt, während die für das AWI-Experiment relevante Verdopplung in einem Überhöhungsresonator stattfindet. Darüber hinaus werden Steuerungs- und Elektronikhardware modernisiert, um die Stabilität und Langzeitzuverlässigkeit zu erhöhen. Die Implementierung dieser Maßnahmen zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für zukünftige AWI- und LWI-Messungen im UV-Bereich zu ermöglichen. Es werden erste Ergebnisse des neu aufgebauten Lasersystems sowie der nächsten experimentellen Schritte präsentiert.
[1] Daniel Preißler (2024) doi.org/10.26083/tuprints-00027578