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Mainz 1997 – wissenschaftliches Programm

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A: Atomphysik

A 12: Spektroskopie III

A 12.1: Vortrag

Mittwoch, 5. März 1997, 11:00–11:15, P4

Ein Titan-Saphir-Lasersystem zur Resonanzionisations-Massenspektroskopie — •P. Klopp1, N. Erdmann1, H.-U. Hasse2, G. Huber2, J.V. Kratz1, M. Nunnemann2, G. Passler2, R. Schwalbach2, N. Trautmann1, A. Waldek1 und K. Wendt21Institut für Kernchemie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 55099 Mainz — 2Institut für Physik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 55099 Mainz

Vorgestellt wird ein leistungsfähiges, hochrepetierendes Lasersystem zur Resonanzionisation, das aus drei Titan-Saphir-Lasern besteht, die gemeinsam von einem Neodym-YAG-Laser mit Repetitionsraten von bis zu 25 kHz gepumpt werden. Die Resonatoren der Titan-Saphir-Laser sind zur Astigmatismus-Kompensation „z“-förmig aufgebaut. Zur Wellenlängendurchstimmung über den Verstärkungsbereich des Titan-Saphir-Kristalls und Einengung der Bandbreite auf etwa 5-10 GHz dienen jeweils ein 3-Platten-Lyot-Filter und ein Etalon. Der abgedeckte Wellenlängenbereich beträgt 740-890 nm, mit der zusätzlichen Möglichkeit der Frequenzverdopplung, so daß sich die Laserapparatur gut zur effizienten Ultraspurenbestimmung von Aktiniden durch dreistufige Resonanzionisations-Massenspektroskopie eignet. Hier wurden bisher von Kupferdampflasern gepumpte Farbstofflaser benutzt.
Es werden Aufbau und Spezifikationen des neuen Systems vorgestellt, sowie erste Meßergebnisse für Aktiniden präsentiert.

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