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Regensburg 2002 – wissenschaftliches Programm

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O: Oberflächenphysik

O 3: Elektronische Struktur (I)

O 3.7: Vortrag

Montag, 11. März 2002, 12:45–13:00, H36

Änderung der Elektronenaustrittsarbeit von Wolframoberflächen durch Adsorbatatome — •C. Mosch1,2, J. Almanstötter1, A. Groß2, P. Schade1 und T. Fries11OSRAM GmbH, 86830 Schwabmünchen — 2Physik-Depart., TU-München, 85747 Garching

Das mit Abstand wichtigste Material bei der Herstellung von Hochdruckgasentladungslampen ist Wolfram. Eine wesentliche Eigenschaft für die Effizienz dieser Lampen ist eine niedrige Elektronenaustrittsarbeit. In den meisten Lampen wird Thorium eingesetzt, um die Austrittsarbeit der Elektrodenoberfläche zu reduzieren. Wegen der schwachen Radioaktivität von Thorium besteht großes Interesse, geeignete Ersatzmaterialien zu finden. Sehr vielversprechend sind hier die Seltenerdoxide.. Jedoch ist sehr wenig über die Reduzierung der Austrittsarbeit durch die Seltenerdoxide bekannt [1].

Um diese Lücke zu schließen, haben wir Austrittsarbeitsänderungen für verschiedene Adsorbate auf der Wolframoberfläche berechnet. Die Rechnungen wurden im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie mit der FLAPW-Methode [2] durchgeführt. Durch Analyse der Elektronenstruktur werden die chemischen Trends untersucht, die für die adsorbatinduzierte Änderung der Elektronenaustrittsarbeit verantwortlich sind.

[1] E. Lassner, und W. Schubert, Tungsten, Kluver Academic (1999).

[2] P. Blaha, K. Schwarz, und J. Luitz, WIEN97, TU-Wien (1999).

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