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Dresden 2003 – wissenschaftliches Programm

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AKSOE: Physik sozio-ökonomischer Systeme

AKSOE 3: Postersitzung

AKSOE 3.19: Poster

Montag, 24. März 2003, 15:45–17:15, P1

Quantenmechanische Formulierung oekonomischer Problemstellungen — •Hans-Diedrich Kreft — 20512 Dassendorf

Mit einer besonderen Art mathematischer Objekte, den Q-Distributionen gelingt es, Eigenschaften von Wissen mathematisch operabel zu machen. In Q-Distributionen wird den vielfachen Kenntnissen und Faehigkeiten von individuellen Menschen ein Geldwert zugeordnet, der aehnlich wie der Angebots-Nachfragewert von boeorsennotierten Unternehmen zu sehen ist. Mit Hilfe mathematischer Operationen lassen sich neue oekonomische Einsichten gewinnen, bekannte oekonomische Gegebenheiten erhalten eine mathematische Grundlage. Einige Eigenschaften von Wissen legen es nahe, das Konzept der Q-Distributionen per quantenmechanischer Methoden zu erweitern. So koennen letztlich Q-Distributionen aus einer einheitlichen Wellenfunktion (Psi-Funktion) abgeleitet werden, wobei sich die kontinuierlichen Eigenschaften der Psi-Funktion in den diskreten Beschreibungsbereich der Q-Distributionen uebertragen. Derart ergeben sich Unschaerferelationen (Nichtverschwinden von Kommutatorklammern), die letztlich Wissenseigenschaften wie Praezision und Bedeutung von Begriffen als nicht kommutativ erscheinen lassen. Eine elegante Formulierung erhaelt der gewaehlte Ansatz, werden Alternativzahlen als Untermenge der komplexen Zahlen eingegefuehrt. Es laesst sich zeigen, dass diese Zahlen in ganz spezifischer Weise die Bell’sche Ungleichung verletzen, womit Nichtlokalitaet fuer mathematische Objekte nachweisbar ist, die auch Wissenscharakteristika beschreiben.

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