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Berlin 2008 – wissenschaftliches Programm

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MA: Fachverband Magnetismus

MA 7: Micro and Nanostructured Magnetic Materials II

MA 7.6: Vortrag

Montag, 25. Februar 2008, 16:30–16:45, EB 301

Thermische und magnetsiche Charakterisierung von Fe + Co Streifenstrukturen mittels Rastersondenmikroskopie basierter Detektion der ferromagnetischen Resonanz — •Sven Stienen, Ralf Meckenstock, Jürgen Lindner, Igor Barsukov und Michael Farle — Fachbereich Physik und Center for Nanointegration (CeNIDE), Universität Duisburg-Essen, 47048 Duisburg

Es wurden Fe und Co Streifenstrukturen mit einer Länge von 100 µm und einer Breite von 0.5 - 2 µm mittels ortsaufgelöster ferromagnetischer Resonanz (FMR) untersucht. Die Schichtdicke betrug 15 - 25 nm. Für diese Streifenstrukturen erwartet man formanisotropiebedingte, nicht homogene magnetische Mikrowellenanregungen.

Zur ortsaufgelösten Detektion dieser FMR-Anregungen wurde ein Rasterkraftmikroskop verwendet, welches mit einer thermischen Spitze ausgerüstet ist, die den thermischen Nahfeldeffekt ausnutzt (SThM-FMR)[1]. Dabei wird eine örtliche Auflösung von 30nm und eine thermische Auflösung von 1mK erreicht. Die Spitze befindet sich in Kontakt zu der magnetischen Struktur. Im Falle der ferromagnetischen Resonanz erwärmt sich die Struktur durch die Absorption von Mikrowellenleistung.

Mittels der SThM-FMR konnten sowohl die homogene FMR-Resonanz einer einzelnen Nano-Struktur als auch über die Nano-Struktur lateral verteilte Randresonanzen und Spinwellen detektiert werden. Mit diesem Verfahren ist man sensitiv auf ca. 106 Spins. Dieser Beitrag wurde von der DFG SFB491 gefördert.

[1] R.Meckenstock et.al., Appl.Phys.Let. 91, 142507, 2007

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