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Greifswald 2009 – wissenschaftliches Programm

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K: Fachverband Kurzzeitphysik

K 7: Röntgenlaser

K 7.1: Vortrag

Donnerstag, 2. April 2009, 13:30–13:45, HS Biochemie (klein)

Strahlcharakterisierung des Freie Elektronen Lasers FLASH — •Bernhard Flöter1, Klaus Mann1, Bernd Schäfer1, Barbara Keitel2, Kai Tiedtke2, Elke Plönjes2 und Pavle Juranic21Laser-Laboratorium Göttingen, Göttingen — 2Desy Hasylab, Hamburg

Der Freie Elektronen Laser FLASH besitzt durch seine Kohärenz, Intensität, Zeitstruktur und seinen Spektralbereich einzigartige Strahleigenschaften unter den derzeit verfügbaren Strahlquellen. Viele Experimente am FLASH erfordern eine gute Kenntnis der Strahlparameter inklusive der Wellenfront.

DESY und das Laser-Laboratorium Göttingen haben gemeinsam einen Wellenfrontsensor basierend auf dem Hartmannprinzip entwickelt, der an die Anforderungen eines Freie Elektronen Lasers im XUV angepasst ist. Ein Lochraster teilt den einfallenden Strahl in Teilstrahlen auf, deren Intensitätsmuster mittels einer CCD Kamera aufgezeichnet wird. Die Verschiebung der Schwerpunkte der Intensitätsverteilung liefert die lokalen Wellenfrontgradienten. Durch Interpolation wird die Wellenfont rekonstruiert sowie deren Zerlegung in Zernike-Polynome bestimmt. Numerische Propagation der Wellenfront liefert die Position, Größe und Form des Fokus.

Der Hartmannsensor wurde entwickelt um die Optiken am FLASH zu justieren und die Funktion der reflektiven Optiken sowie der Filter und Gasabschwächer zu überprüfen. Aufgenommene Wellenfronten an den Beamlines 1 und 2 werden präsentiert.

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